Architektenschulung zum Einbruchschutz voller Erfolg

Das Kommissariat Kriminalprävention / Opferschutz hat am Mittwoch, 16.03.2011, eine Fortbildung für Architekten zum Thema „Einbruchschutz im Privathaushalt“ durchgeführt, bei der sich auch das Netzwerk „Zuhause sicher“ vorgestellt hat.

Mehr als 30 Architekten sind der Einladung ins Kreishaus Warendorf gefolgt und haben die Gelegenheit genutzt, sich über Täterarbeitsweisen, sinnvolle Sicherungsmaßnahmen und das Netzwerk „Zuhause sicher“ zu informieren.
Dieser gemeinnützig anerkannte Verein bringt unterschiedliche Akteure im Einbruchschutz zusammen: Zahlreiche Polizeibehörden und vom Landeskriminalamt anerkannte Fachhandwerker sowie Unternehmen aus Industrie und Versicherungswirtschaft haben sich dem Netzwerk angeschlossen und arbeiten Hand in Hand, um die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam optimal bei der Umsetzung von Einbruchschutzmaßnahmen zu unterstützen und zu begleiten.
Aus den regionalen Referenzlisten der Schutzgemeinschaften können sie polizeilich anerkannte, speziell geschulte Handwerker auswählen, die nach einer individuellen Beratung und Planung in ihren Häusern und Wohnungen effektive Sicherheitseinrichtungen für Fenster und Türen und geprüfte Rauchmelder fachgerecht montieren.

Einbruchschutz im Privathaushalt sollte möglichst schon in der Planungsphase berücksichtigt und im Neubau umgesetzt werden, um spätere aufwendige und teure Nachrüstungen zu vermeiden. Architekten nehmen entscheidenden Einfluss auf die Ausgestaltung von Fenstern und Türen. Die meisten Bauherrinnen und Bauherren überlassen ihnen die Festlegung der technischen Standards.
Umso wichtiger ist es, dass Architekten die gängigsten Methoden der Einbrecher und den dagegen wirksamen Einbruchschutz nach aktuellstem Sicherheitsstandard kennen.

Das Interesse an dieser von der Architektenkammer anerkannten Fortbildungsveranstaltung war so groß, dass nicht alle Teilnahmewünsche berücksichtigt werden konnten. Für den Sommer ist daher bereits eine zweite Veranstaltung geplant.

Anmeldungen zum zweiten Lehrgang unter der Tel.-Nr. 02581 / 94105 – 281.

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