Für Sicherheit im Kreis Coesfeld

Die im letzten Jahr von der Kreishandwerkerschaft und dem Kreis Coesfeld gegründete Initiative "Clever wohnen im Kreis Coesfeld", die bisher Maßnahmen rund um die energetische Modernisierung von Gebäuden gefördert hat, wurde nun durch die neue Aktion "Zuhause sicher" erweitert.

Hr. Hoffmann/Hr. Dr. Oelck/Hr. Püning/Hr. Groß

Am Mittwoch, 16. August 2006, schlossen sich 18 Handwerksbetriebe zur Schutzgemeinschaft Coesfeld zusammen. Im Rahmen der Gründung der Schutzgemeinschaft im Kreis Coesfeld traten zudem die Kreishandwerkerschaft, die Kreispolizeibehörde und der Kreis Coesfeld dem Netzwerk "Zuhause sicher" bei, das inzwischen in weiten Teilen des Münsterlandes besteht. Konrad Püning, Landrat des Kreises Coesfeld, Norbert Hoffmann und Dr. Michael Oelck, beide Kreishandwerkerschaft Coesfeld, unterzeichneten dazu gemeinsam die Beitrittserklärung. 

"Das Netzwerk 'Zuhause sicher' ist auf die Sicherbedürfnidse der Bürgerinnen und Bürger ausgerichtet und will in Privathaushalten den Schutz vor Einbruch und Feuer verbessern", beschrieb Landrat Konrad Püning die Zielsetzung des Projekts. 

Mit der Gründung dieser Schutzgemeinschaft kann die Kriminalpolizei nun auch im Kreis Coesfeld Bürger beraten, die sich für Einbruch- und Brandschutzmaßahmen bei Neu- und Umbauarbeiten interessieren. Adalbert Groß, Polizeidirektor und zuständiger Abteilungsleiter der Kreispolizeibehörde, wies darauf hin, dass die Polizei die Bürger nun zudem an qualifizierte Betriebe weiterleiten könne, die die polizeilich angeratenen Sicherungseinrichtungen fachgerecht nach dem neuesten Stand der Technik umsetzten. 

Das umfassende fachliche Know-how der Handwerker werde bei der Aktion durch gezielte Weiterbildungen sichergestellt, führte Dr. Michael Oelck, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft aus. So müssen alle Betriebe, die der Schutzgemeinschaft angehören wollen, innerhalb des ersten Jahres ihrer Mitgliedschaft die Aufnahme in die Errichterliste des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen (LKA) erreichen. Auf dieser Liste verzeichnet das LKA nur die Betriebe, deren Mitarbeiter eine speziell auf mechanische Sicherungseinrichtungen ausgelegte Schulung erfolgreich besucht haben. "Damit kann der Kunde sich vertrauensvoll an diese Betriebe wenden, denn sie bieten eine kompetente Beratung, ein faires Angebot und die einwandfreie Montage von mechanischen Schutzsystemen", erläuterte Norbert Hoffmann, Kreishandwerksmeister.

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